Aug 8 2020

Gewalt zieht durchs Land

Hin und her gerissen taumelt die Welt zwischen sozialen Ansprüchen und der nackten Brutalität.

Geben wir uns keiner Illusion hin, die Welt war, nein der Mensch war schon immer asozial!

In der Schule, in den 70er Jahren, sollten wir verstehen wie der KZ Aufseher seinen Hund abgöttisch lieben, seine Kinder in den Arm nehmen und trösten und gleichzeitig Menschen in die Gaskammer schicken, erschießen oder einfach zugrunde gehen lassen konnte.

Menschen könne so was!

Schauen wir uns alle großen Religionen an. Im Kern geben sie alle dem Menschen einen Weg an die Hand, der ihn von der nackten Barbarei abbringen soll. Warum ist es so wichtig den Menschen ständig daran zu erinnern, Gutes zu tun, auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen und nicht jedes Problem aus dem Weg zu schießen.

Ein Baby braucht nicht daran erinnert zu werden an der Brust zu saugen, das klappt eigentlich ganz gut von alleine. Warum aber können Menschen nicht von alleine Gut sein?

Versuchen wir wirklich der Menschheit ein Verhalten aufzudrängen, dass ihr so nicht in die Wiege gelegt wurde. Ist der Mensch nicht eher ein egozentrischer, gewaltbereiter Killer, der nur seine Familie als schützenswert betrachten kann.
Wenn das wirklich so ist, dann sind wir im 21. Jahrhundert auf dem richtigen Weg!

Bedanken wir uns bei unseren Häuptlingen, die es uns ermöglichen endlich wieder zu unseren menschlichen Wurzeln zurück zu kehren.

Es ist beruhigend zu erleben wie sich gewählte und ergriffene Machthaber um das Wohl der Menschheit bemühen, in dem sie uns zu unseren Anfängen zurückführen.

Endlich schmeißt die Menschheit die Vorstellung über Bord, wir wären alle gleich und hätten auch nur ein Anflug von Verantwortung für andere Menschen. Die Vorstellung irgendetwas könnte der Menschheit ebenbürtig sein, ist ja lachhaft. „Macht euch die Erde untertan“ war für eine sehr lange Zeit das Leitmotiv der christlichen Lehre und prägt noch heute das Denken vieler.

Dank der gerade vorherrschenden Machthaber, haben wir wieder Vorbilder die uns zeigen wie wir am Besten durch das Leben kommen. Kreieren wir uns doch eine eigene Welt! „Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt“ Was für ein wohlbekanntes Kinderlied richtig ist, kann ja für uns Erwachsene nicht falsch sein.

Der Dank geht an alle Politikern die uns daran erinnern, die Welt, mit den selben kindlichen Augen zu sehen, wie sie es selber noch vermögen.

Seit über zwei Millionen Jahre kriecht der Mensch nun auf diesem Planeten. Und auch wenn einige von uns, irrtümlicher Weise, gehofft haben sollten, dass sich etwas, außer seiner Anzahl, geändert haben sollte, erleben wir auch heute, dass der Neandertaler der präferierte Führungsmensch ist.

Danken wir deshalb unseren Neandertalern in den Führungsetagen der Politik und Wirtschaft, dass sie uns zu ihren Wurzeln zurückführen.

Wenn du nicht so willst wie ich, haue ich dir solange auf die Mütze bis du meiner Meinung oder sprachlos bist, verbreitet sich inzwischen auch in den einfachen Kreisen und ist nicht nur auf unsere Vorbilder beschränkt.

Wie schön dass Verrohung, Gewalt und Terror endlich wieder zu unserem täglichen Leben gehören. Das Jahrelange Wegschauen, ignorieren und verneinen hat sich ausgezahlt. Das Volk ist wieder bereit Blut zu sehen. Wurde ja auch Zeit, schließlich lässt sich mit der verweichlichten Ex- Hippie Generation kein Krieg führen geschweige denn Gewinnen. Das hat schon Vietnam gezeigt.

Danke dafür, dass nun alle hirnlosen Menschen ihre Gelüste ausleben können ohne angeprangert zu werden.

Danke dafür, dass endlich wieder Gewalt und Brutalität unser Leben bestimmen können. Back to the roots, ihr Neandertaler!